Bewerben

Bewerbungen können sich auf konkrete Stellenanzeigen beziehen oder als eine so genannte Initiativbewerbung verfasst sein. Diese erfolgt ohne vorheriges Angebot oder spezifische Aufforderungen durch Stellenausschreibungen. Allerdings weisen viele Arbeitgeber auf ihren Karriereportalen ausdrücklich darauf hin, dass Initiativbewerbungen erwünscht sind. Bereits die telefonische Kontaktaufnahme zu einem Unternehmen mit der Intention einer Arbeitsaufnahme kann als Initiativbewerbung gewertet werden. Um einen Job zu bekommen, ist der erste Eindruck entscheidend. Aus diesem Grunde lohnt es sich, viel Zeit und Sorgfalt in die Erstellung der eigenen Bewerbungsunterlagen zu investieren. Die Bewerbungsverfahren laufen hierzulande nach einem formellen Schema. Man lässt dem Unternehmen die schriftlichen Unterlagen per Post oder Mail zukommen. Daraufhin wird man unter Umständen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Es ist nicht üblich, die Unterlagen persönlich vorbeizubringen.

Ihre Bewerbungsunterlagen sollten einen aktuellen Lebenslauf enthalten, ein kurzes überzeugendes Anschreiben sowie Arbeitszeugnisse der letzten Arbeitgeber.

Der Lebenslauf

Der Lebenslauf beschreibt Ihren beruflichen Werdegang und stellt das wichtigste Dokument bei Ihrer Bewerbung dar. Das Ziel ist es, alle wesentlichen Daten sowie Ihre Qualifikationen und Kompetenzen auf einen Blick zu erfassen. Es muss klar erkennbar sein, welche schulischen und beruflichen Erfahrungen Sie bisher gemacht haben, welche aktuelle Position Sie gerade innehaben, welche Aufgaben Sie in Ihrem aktuellen oder letzten Job gemacht haben und wo Ihre besonderen Fähigkeiten liegen. Wichtig dabei ist es, dass Sie Ihre Individualität betonen. Der entscheidende Gedanke bei der Gestaltung des Lebenslaufes ist: Was könnte Sie für den angestrebten Arbeitsplatz in den Augen des Arbeitgebers interessant machen, aufwerten und von anderen Mitbewerbern positiv unterscheiden? Es geht um Ihre Persönlichkeit. Dabei sagen z. B. Ihr Hobby und Ihre Interessen eine ganze Menge über Sie als Mensch aus. Passen Sie Ihren Lebenslauf dem jeweiligen Stellenprofil an und machen Sie deutlich, dass Sie genau dem gewünschten Anforderungsprofil entsprechen.

In der Regel wird der Lebenslauf in chronologischer Form erstellt, wobei man mit dem aktuellen Daten anfängt und in der Vergangenheit endet.

Angaben, die Ihr Lebenslauf enthalten sollte

1. Foto

  • Entweder im Original einkleben oder digital ausdrucken (Druckqualität!)
  • Was für einen Eindruck machen Sie? Sympathisch /Unsympathisch? Zugewandt / Verschlossen?
  • Tipp: Gehen Sie zum Fotografen, investieren Sie in sich!
    Kleidung, dezentes Make-up, gepflegtes Äußeres, Name mit Bleistift auf Rückseite des Fotos notieren

2. Persönliche Daten

  • Vor- und Zuname
  • Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse
  • Geburtsdatum und -ort
  • Religionszugehörigkeit (nur bei konfessionellem Träger)
  • Familienstand, ggf. Zahl und Alter der Kinder
  • Staatsangehörigkeit

3. Berufstätigkeit

  • Art der Berufsausbildung
  • Ausbildungsbetrieb/ -institution
  • Abschluss/Berufsbezeichnungen
  • Positionen ggf. mit Kurzbeschreibungen der Tätigkeiten
  • Arbeitgeber

4. Berufliche / außerberufliche Weiterbildungen

  • Arbeitsplatzbezogen relevant

5. Hochschulstudium

  • Fach/Fächer
  • Universität und Abschlüsse
  • ggf. Schwerpunkte
  • ggf. Thema der Abschlussarbeit

6. Schulausbildung

  • Besuchte Schulen (Typen)
  • Schulabschluss

7. Besondere Kenntnisse

  • Fremdsprachen, EDV

8. Hobbys, ehrenamtliches/soziales Engagement, Sport

  • Arbeitsplatzbezug, überlegen Si stets: welches Bild entstehen kann

9. Sonderinformationen

  • Auslandsaufenthalte

10. Datum, Ort sowie eigenhändige Unterschrift

  • Falls Sie den Lebenslauf in elektronischer Form versenden, fügen Sie Ihre Unterschrift in eingescannter Form ein.

Das Anschreiben

Die richtige Form

Bei der Gestaltung Ihrer Unterlagen sind auch formale Aspekte von Bedeutung. Ein Großteil der eingeschickten Bewerbungsmappen wird gleich auf den ersten Blick wieder zurückgesandt. Gründe dafür sind häufig Formfehler. Das beste Selbstmarketing ist erfolglos, wenn nicht sowohl formale als auch inhaltliche Vorgaben eingehalten werden.

Was Sie in jedem Fall formal beachten sollten

  • Zuerst genannt auf der Seite wird Ihr Name mit vollständiger Anschrift sowie Telefonnummer (evtl. Handynummer) und E-Mail-Adresse. Die Absenderangaben können dabei als Block links oder rechts stehen oder als Kopfzeile angeordnet sein.
  • Darunter folgt links als Block der Name der Firma, Ihr Ansprechpartner und die Anschrift des Unternehmens.
  • Es folgt rechts eine Zeile mit Ort und aktuellem Datum.
  • Dann folgt die Betreff-Zeile. Hier hat der Hinweis auf die Stellenanzeige seinen Platz oder auch auf ein eventuell bereits geführtes (telefonisches) Gespräch. Früher stand davor: „Betr.“, heute ist dies nicht mehr üblich. Sie können die Betreffzeile stattdessen z. B. durch die Markierung „Fett“ absetzen.
  • Die Anrede lautet „Sehr geehrte Frau …“ oder „Sehr geehrter Herr …“.

Ihr Anschreiben gibt dem Arbeitgeber eine Vorstellung davon, wie Sie später arbeiten: ob sorgfältig oder chaotisch, ob planlos oder logisch. Zeigen Sie, dass Sie klar formulieren und Ihren Werdegang sowie Ihre Motivation überzeugend darstellen können. Achten Sie aber dabei auf klare Worten und keine zu langen Ausführungen, denn „in der Kürze liegt die Würze“. Am besten ist ein maximal einseitiges Anschreiben (ca. acht bis maximal fünfzehn Sätze).

Der Aufbau

Anrede

Wenn aus der Anzeige hervorgeht, dass eine bestimmte Person für das Bewerbungsverfahren zuständig ist, richten Sie die Bewerbung direkt an sie. Falls keine Ansprechperson angegeben wird, verwenden Sie am besten die allgemeine Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“.

Einleitung

Den Einstieg zu Ihrer Bewerbung sollten Sie so gestalten, dass beim Leser Interesse an Ihrer Person geweckt wird. Nehmen Sie Bezug zum Aufgabengebiet, zum Arbeitsort und zum Arbeitgeber. Versuchen Sie wenn möglich schon durch Ihren Einstieg Spannung zu erzeugen, Interesse zu wecken und Freundlichkeit zu vermitteln. Hier einige mögliche Einstiegsätze:

  • In Ihrer Anzeige vom … suchen Sie eine/n …
  • Sie beschreiben eine berufliche Aufgabe, die mich im besonderen Maße interessiert..
  • Ich beziehe mich auf die von Ihnen ausgeschriebene Position …
  • Mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige gelesen und möchte mich Ihnen als … vorstellen

Hauptteil

Der Hauptteil des Anschreibens enthält alle Informationen, die wirklich substanziell sind. Sie sollten hier kurz und prägnant darstellen, warum Sie sich bewerben und weshalb gerade Sie die richtige Person für die ausgeschriebene Position sind. Vermitteln Sie, dass Sie genau ins Anforderungsprofil des Unternehmens passen.

Um Ihre Argumentation plausibel zu machen, beantworten Sie folgende Fragen: Warum bewerben Sie sich, wo stehen Sie jetzt, und was sind Ihre Ziele? Was sind Ihre Qualifikationen und Qualitäten, die z. B. den in der Stellenanzeige genannten Anforderungen entsprechen? Des Weiteren können Sie darlegen, warum Sie nach Deutschland gekommen sind und/oder hier arbeiten möchten.

Schluss

Versuchen Sie einen freundlichen und verbindlichen Schlusssatz zu formulieren. Hier einige Vorschläge:

  • Wenn ich/meine Bewerbung Ihr Interesse geweckt habe/hat, freue ich mich über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.
  • Sollten Ihnen meine Bewerbungsunterlagen zusagen, stehe ich sehr gern für ein Vorstellungsgespräch zur Verfügung.
  • Ich freue mich, wenn Sie mich nach Prüfung der Unterlagen zu einem Vorstellungsgespräch einladen. Hier könnten wir dann gegebenenfalls weitere Details besprechen.
  • Über die Einladung zu einem Gespräch freue ich mich.

Die Unterschrift

In jedem Fall muss Ihr Anschreiben von Ihnen unterschrieben sein. Verwenden Sie Ihren Vor- und Zunamen, am besten beides ausgeschrieben und leserlich. Darunter auf keinen Fall noch einmal Ihren Namen tippen, denn dieser steht ja schon im Absender.

Der Gehaltswunsch im Anschreiben

Immer wieder findet man in Stellenanzeigen die Aufforderung, seinen Gehaltswunsch und den frühestmöglichen Eintrittstermin mitzuteilen. Dies sollten Sie in keinem Fall ignorieren. Informieren Sie sich gut, was das branchenübliche Gehalt ist und geben Sie dann eine realistische Gehaltsspanne an. Dies können Sie z. B. folgendermaßen formulieren: „Meine Gehaltsvorstellungen liegen zwischen 35.000-40.000,- € brutto im Jahr.“ Eine Spanne von ungefähr 10 bis 15 Prozent ist dabei gut vertretbar. Wenn Sie ganz konkrete Vorstellungen bezüglich Ihres zukünftigen Gehaltes haben, dann können Sie folgende Formulierung verwenden: „Mein Jahreseinkommen sollte um 28.000 € betragen.“

Sofern die Stellenanzeige keine Aufforderung zum Gehaltswunsch enthält, legen Sie auf keinen Fall ihr aktuelles Gehalt offen und verzichten Sie darauf, Ihre Gehaltswünsche zu nennen. Das hat Zeit und kann Vorstellungsgespräch verhandelt werden.

Hier finden Sie noch weitere hilfreiche Mustersätze für ein gelungenes Anschreiben.

Zeugnisse

Ihre Bewerbungsunterlagen sollten Kopien aller relevanten Zeugnisse enthalten. Wenn Sie sich für einen Ausbildungsplatz bewerben, legen Sie in jedem Fall eine Kopie Ihres Schulzeugnisses bei. Sofern Sie schon über eine mehrjährige Berufserfahrung verfügen, ist dies selbstverständlich nicht notwendig. In diesem Fall schicken Sie bitte ihr Ausbildungs- oder Hochschulzeugnis mit sowie alle vorhandenen Arbeitszeugnisse. Die Unterlagen sollten Sie im Idealfall ins Deutsche oder Englische übersetzen lassen. Da in vielen anderen Ländern das Ausstellen eines Arbeitszeugnisses durch den Arbeitgeber nicht üblich ist, empfiehlt es sich, nachträglich um das Verfassen einer Tätigkeitsbeschreibung oder eines Empfehlungsschreiben (letter of recommendation) zu bitten.

Neben Lebenslauf und Anschreiben müssen Sie bei einer Bewerbung auch eine Kopie aller relevanten Schul-, Arbeits-/Praktika-, Ausbildungs- und Universitätszeugnisse mitschicken. Auch Nachweise für Sprachkurse sollten Sie beifügen. Alle Dokumente sollten idealerweise ins Deutsche oder Englische übersetzt sein, vorzugsweise von einem offiziellen Übersetzer oder versehen mit einer Beglaubigung, die belegt, dass die Kopie dem Original entspricht. Da in einigen Ländern schriftliche Arbeitszeugnisse nicht üblich sind, sollten Sie bei Ihrer Bewerbung in Deutschland stattdessen Empfehlungsschreiben von ehemaligen Vorgesetzten, Lehrern oder Professoren anhängen. Referenzen sollten möglichst in einer professionellen, nicht familiären Beziehung zu Ihnen stehen (Ausnahme: Sie haben in Ihrem Heimatland im eigenen Familienbetrieb mitgearbeitet.) Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das Team des Welcome Centers.

In welcher Form Sie die Unterlagen einreichen

Früher hat man sich üblicherweise auf dem Postweg beworben und die Bewerbungsmappe direkt an das Unternehmen geschickt. Heute im digitalen Zeitalter ist dies eher unüblich. Benutzen Sie den postalischen Weg also nur, wenn es vom Unternehmen ausdrücklich gewünscht wird. Verwenden Sie zum Verschicken Ihrer Unterlagen einen ausreichend frankierten Umschlag und achten Sie darauf, dass alle Unterlagen und Kopien einwandfrei aussehen (ohne Flecke, Knicke etc.).

Die gängigste Form ist mittlerweile per Mail. Dabei erstellen Sie quasi eine digitale Bewerbungsmappe, die ebenfalls aus Lebenslauf, Anschreiben und den Zeugnissen besteht. Die Zeugnisse scannen Sie dabei am besten ein. Erstellen Sie dann eine aus allen Dokumenten bestehende pdf-Datei, die Sie als Mailanhang an das Unternehmen schicken.

Manche Unternehmen verfügen auf deren Homepage über eigene Karriereportale. Dort werden in der Regel personen- und arbeitsbezogene Daten abgefragt. Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit Ihre Unterlagen in Form von einzelnen Unterlagen hochzuladen.

Die Prüfung und Sichtung Ihrer Unterlagen kann hääufig einige Wochen in Anspruch nehmen. Warten Sie daher in jedem Fall 3-4 Wochen ab, bevor Sie nach dem Stand des Bewerbungsverfahrens fragen.

Hilfreiche Internetseiten

Es lohnt sich in jedem Fall, genügend Zeit und Sorgfalt in die Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen zu investieren. Im Internet finden Sie hierzu sicherlich noch weitere hilfreiche Informationen. Eine exemplarische Auswahl an Portalen haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Bewerbungstipps

Make it in Germany – Bewerbung

Karrierebibel

Stepstone

Agentur für Arbeit

Karriere

Das Vorstellungsgespräch

Wenn Sie eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten, haben Sie die erste Hürde überwunden. Nun geht es darum, i, persönlichen Gespräch beim potentiellen Arbeitgeber einen möglichst guten Eindruck zu machen und ihn von Ihnen und Ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Achten Sie in jedem Fall auf saubere und gepflegte Kleidung, informieren Sie sich vorab, ob für diese Branche bestimmte Dresscodes gelten. Falls Sie sich unsicher sind, fragen Sie Freunde und Bekannte um Rat. Bezüglich der Anreise sollten Sie in jedem Fall genug Zeit einplanen. Kommen Sie in gar keinem Fall zu spät! Versuchen Sie Zeitpuffer für etwaige Staus oder Straßenbahnverspätungen einzukalkulieren.

Bevor es zu dem typischen Frage-und-Antwort-Spiel kommt, wird das Vorstellungsgespräch durch Smalltalk eingeleitet. Unterschätzen Sie dies nicht, denn es geht hier um den berühmten „ersten Eindruck“. Nutzen Sie diese kurze Zeit, um Sympathien zu wecken. Versuchen Sie gelassen und selbstsicher zu wirken. Lächeln Sie Ihr Gegenüber freundlich an und halten Sie Blickkontakt. Trotz der locker wirkenden Aufwärmphase gleichen Vorstellungsgespräche hierzulande oft eher einer Prüfungssituationen als einem ungezwungenen Gespräch. Im Mittelpunkt stehen dabei Ihre Fachkenntnisse. Versuchen Sie auch auf offen formulierte Fragen bezüglich Ihrer Zukunft, Vergangenheit etc. immer mit Bezug auf die zu besetzende Stelle zu beantworten. Hauptsächlich wird Ihre Erfahrung und Kenntnis im Vordergrund stehen, nicht Ihr Privatleben. Nicht selten verwenden Personalverantwortliche im Vorstellungsgespräch einen standardisierten Interviewleitfaden.

Fragen, auf die Sie sich einstellen sollten:

  • Erzählen Sie uns etwas über sich!
  • Warum haben Sie sich bei uns beworben?
  • Was reizt Sie an dem Aufgabenfeld besonders?
  • Warum sind Sie der/die richtige Kandidat/in? / Warum sollten wir gerade Sie einstellen?
  • Was erwarten Sie für sich? Von uns? Von dem Job?
  • Was sind Ihre Stärken/Ihre Schwächen?
  • Was ist Ihr größter Erfolg / Misserfolg?
  • Was möchten Sie in drei / fünf Jahren erreicht haben?
  • Warum haben Sie diesen Beruf gewählt?
  • Wo liegen Ihre Arbeitsschwerpunkte?
  • Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?
  • Welche Gehaltsvorstellungen haben Sie?
  • Welche Fragen haben Sie an uns?

Von diesen Fragen kommen erfahrungsgemäß mindestens sechs in jedem Gespräch vor. Bereiten Sie sich also gut vor.

Lassen Sie sich hiervon jedoch nicht verunsichern. Seien Sie selbstbewusst, lächeln Sie und nutzen Sie das Gespräch auch für sich, um herauszufinden, ob der Arbeitgeber, Aufgabenspektrum und Unternehmenskultur zu Ihnen passen. Auch Sie dürfen und sollen Fragen stellen. In der Regel gibt man Ihnen dazu am Ende des Gesprächs die Möglichkeit. Konzentrieren Sie sich hier auf inhaltliche Themen, z.B. Details Ihrer Aufgaben, der Teamzusammensetzung, Fragen zur Einarbeitung, zum weiteren Bewerbungsprozess und bis wann Sie eine Rückmeldung erhalten. Den Eintrittstermin sowie Urlaub und Gehalt sollten Sie in dem Zuge ebenfalls ansprechen.

Nach dem Bewerbungsgespräch

Nun heißt es wieder: Warten. Indem Sie nach dem Gespräch eine kurze E-Mail an Ihre Gesprächspartner schreiben und sich für die Einladung und das angenehme Gespräch bedanken, signalisieren Sie Interesse. Die Kosten für die Anreise zum Vorstellungsgespräch werden in Deutschland in der Regel vom Arbeitgeber erstattet, wenn dies nicht im Vorfeld schon explizit ausgeschlossen worden ist. Falls dies nicht der Fall ist, fragen Sie also ruhig danach, vor allem bei einer Absage. Und falls Sie tatsächlich eine Absage in einer standardisierten Form erhalten, seien Sie nicht zu enttäuscht. Aufgrund des geltenden Arbeitsrechts ist das leider die übliche Vorgehensweise.