Mietvertrag

Wenn Sie eine Wohnung anmieten, sollten Sie immer darauf achten, dass Sie mit dem Vermieter einen schriftlichen Mietvertrag abschließen. Bei der Anmietung einer Wohnung führt der Vermieter in der Regel eine Bonitätsprüfung durch. In diesem Zusammenhang werden Ihre Einkommensverhältnisse in Form einer Selbstauskunft erfragt und zwecks Überprüfung Ihrer Angaben legen Sie Kopien Ihrer letzten drei Verdienstbescheinigungen bei und ggf. auch eine Kopie bezüglich Ihres unbefristeten Arbeitsvertrages.

Unbefristeter Mietvertrag

Das ist die gängigste Form des Mietvertrages. Das Mietverhältnis wird auf unbestimmte Zeit abgeschlossen, ein bestimmter Zeitpunkt hinsichtlich des Vertragsendes ist nicht vorgesehen. Für Mieter gilt in der Regel in der Regel die gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten. Die Kündigungsfristen der Vermieter variieren und können je nach Wohndauer, zwischen 3 und 9 Monaten betragen. Möchte der Vermieter von seinem Kündigungsrecht Gebrauch machen, braucht er einen rechtlich anerkannten Kündigungsgrund (z.B. Eigenbedarfskündigung, schuldhafte Vertragsverletzung des Mieters).

Befristeter Mietvertrag / Zeitmietvertrag

Bei dieser Form des Mietvertrages wird das Mietende von vornherein festgelegt wird. Während der vereinbarten Laufzeit können weder Mieter noch Vermieter kündigen, es sei denn, es liegt ein Grund für eine fristlose Kündigung vor.

Mietkaution

Üblicherweise ist in Deutschland bei der Anmietung einer Wohnung die Zahlung einer Mietkaution in Höhe von 2-3 Monatskaltmieten üblich. Die Kaution ist bei Beginn des Mietverhältnisses fällig und wird nach dessen Beendigung, wenn der Vermieter keine Ansprüche mehr gegenüber dem Mieter inkl. der anfallenden Zinsen zurückbezahlt.